Valdisotto (1139 m ü.d.M.)  war aufgrund seiner geographischen Lage strategischer Durchgangspunkt des Militärs (Besichtigen Sie das Forte Venini) und wie Bormio  bis zum Jahr 1797 unter Bündner Herrschaft. Noch heute zählt das Valdisotto zusammen mit den Loipen und Anlagen des Vallecetta und des Berges von San Colombano und mit Bormio und dem Valdidentro zu einem der wichtigsten Skigebieten der Provinz Sondrio. Bormio und das Valdidentro sind die Heimat des Thermal- und Heilwassers. Das Valdisotto ist die Heimat einer der bekanntesten Mineralwassersorten der Welt: Levissima. Im Valdisotto ist die Natur unverfälscht, auch wenn sie 1987 von den katastrophalen Erdrutschen zerrissen wurde. Trotz des Dramas haben die Umwelt und die Landschaft ihren Zauber in einem neuen Kleid wieder erlangt. Skifahren und Natur im Naturreservat des Paluaccio, aber auch feine Alpinkultur. Lohnenswert ist eine Besichtigung der romanischen Kirche von San Bartolomeo de Castelàz mit drei interessanten Malerzyklen und archäologischen Ausgrabungen, die die Grundmauer der urtümlichen Apsis zum Vorschein gebracht haben. In Cepina sollte man die Pfarrkirche der Assunta und das aus dem 18. Jh. stammende Ossarium besichtigen, das außen mit Fresken von Pietro Ligari dekoriert ist, die Pfarrkirche von Santa Maria Maddalena, die ein Triptychon aus dem 1590 von C. Valorsa beherbergt, und die Kirche von Santa Lucia mit weiteren Fresken von Valorsa.

Info:  www.bormio.eu /  www.visitvaldisotto.it